Die Ruinenstadt Alt-Sukhothai

Eigentlich wollten wir noch eine Nacht länger in Chiang Khan bleiben, aber unser Gästehaus war leider ausgebucht und so stand mal wieder eine längere Busfahrt an. Die Österreicher haben sich in Richtung Myanmar von uns verabschiedet und wir sind mit Britney weiter gereist. Es ging zuerst mit dem Tuk Tuk zur Busstation in Chiang Khan, dann mit dem Bus nach Loei, nach Umsteigen in einen anderen Bus nach Phitsanoluk, weiter bis Alt-Sukhothai und schliesslich mit dem Songthaew (gesprochen “Song-täo”) nach Neu-Sukhothai. Insgesamt waren wir 6,5 Stunden unterwegs. Bei den Tuk Tuk und Songthaew Fahrern muss man ganz schön aufpassen und immer um einen günstigen Preis feilschen. Ansonsten wird man wirklich abgezockt. Es sind zwar keine großen Beträge, aber trotzdem versuchen sie einem immer erstmal mehr aus der Tasche zu ziehen. Wir haben schließlich 20 Baht gezahlt und haben später erfahren, dass andere Touristen sogar 50 Baht bezahlt haben.

Am Abend ging es wieder an eine Straßenküche und wir haben die Spezialität “Sukhotai-Noodles” für 30 Baht (0,75 Euro) probiert. Das sind lange Reisnudeln mit Schweinefleischstreifen, Hackfleisch, getrockneten Shrimps und grüne Bohnen in lecker gewürzter Brühe. Bisher die beste Suppe in Thailand.

In der Nacht hat es ziemlich gewittert und geregnet. Aber zum Glück hörte es am nächsten Morgen wieder auf, so dass wir mit dem Songthaew nach Alt-Sukhothai fahren konnten. Die Ruinen dort, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden, sind sehr weitläufig verstreut. Wir haben uns deshalb nur einen Teil davon angeschaut. Gegen Nachmittag zogen dann wieder dunkle Regenwolken auf und wir machten uns deshalb wieder auf den Rückweg zu unserer Unterkunft. Dort haben wir den restlichen Tag verbracht und haben am Abend eine andere Straßenküche ausprobiert.

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