Perhentian Islands

Die Perhentian Inseln liegen vor der Ostküste Malaysias im Südchinesischen Meer. Die Inseln sind von Dschungel bedeckt und von kleinen Buchten und weißen Sandstränden umrundet. Es gibt keine Straßen. Beliebt sind die Perhentians für ihre Unterwasserwelt und somit gut geeignet zum Tauchen und Schnorcheln. Das war auch der Grund, der uns hierher geführt hat.
Mit einem Minibus fuhren wir in 5h von den Cameron Highlands nach Kuala Besut an der Küste. Von dort ging es mit dem Speedboot zum Coral Bay auf Perhentian Kecil, die kleinere der beiden Perhentian Inseln. Auf der Fahrt lernten wir Claudia und Andreas aus Österreich kennen und zusammen machten wir uns auf Zimmersuche. Das war gar nicht so einfach, denn entweder waren die Gästehäuser ziemliche Absteigen, ausgebucht oder zu teuer. Schlussendlich fanden wir zwei Bungalows im Senja Resort.
Am nächsten Tag begannen wir die Insel ein bisschen zu erkunden und die weiteren Tage zu planen. Wir buchten beim Quiver Dive Team 4 Fun Dives und tauchten beim Schnorcheln in die schöne Unterwasserwelt ab. Nach einer Stunde Schnorcheln am Golden Beach endeckte ich einen Schwarzspitzenriffhai. Es war schon ein komisches Gefühl das erste mal einem 1,5m langen Raubfisch unter Wasser zu begegnen. Leider war er auch ziemlich schnell wieder weg, so dass ihn Nicole nicht sehen konnte. Abends ging es dann noch rüber auf die andere Seite der Insel, zum Long Beach. Auf Matten im Sand genossen wir kühles Bier, rauchten Shisha und schauten uns eine Feuershow an.
Am Mittag des nächsten Tages hatten wir unseren ersten Fun Dive. Es ging runter auf 26m zu einem alten 90m langen Schiffswrack “Sugar Wreck”. Es war wirklich sehr faszinierend, zumal wir dort das erste Mal einen Bambushai, einen Korallen-Katzenhai, Skorpionfische und Feuerfische sahen. Ausserdem sind wir zum ersten Mal bei starken Unterwasserströmungen getaucht. Nicole machte dabei am Wrack auch eine schmerzhafte Bekannschaft mit einem Seeigel. Sie merkte nur ein kurzes Pieksen. Auf dem Boot sahen wir dann 9 Stacheln in ihrer Wade, die sie seit dem als “Souvenier” mit sich trägt. Zum Glück tut es aber nicht mehr weh. Es kann aber sehr lange dauern bis sie rauswachsen. Am Nachmittag ging es dann noch zum “Shark Point”. Wie der Name schon sagt, sollten wir dort eigentlich Haie sehen. Leider haben wir aber keinen einzigen Hai gesehen und die Sicht war auch ziemlich schlecht.
Für den nächsten Tag hatten wir einen Schnorchelausflug gebucht. Wir wollten auch erstmal eine Pause vom Tauchen machen. Ein Boot brachte uns zu 4 verschiedenen Stellen: Shark Point, Fish Point, Turtle Point und Romantic Beach. Am Shark Point sahen wir wieder keine Haie, dafür aber jede Menge Clownfische, die auch als Nemo bekannt sind. Am Turtle Point sahen wir dann 2 riesige Unterwasserschildkröten, die dort friedlich wie Kühe auf der Weide grasten. Zum Schluss machten wir noch einen Stopp an der Romantic Bay. Wie der Name schon sagt, sieht der Strand hier sehr romantisch aus, in einer schönen, abseits gelegenen Bucht. Hier begegneten wir unter Wasser einem Schwarzspitzenriffhai, einem Rochen, Drückerfischen und ganz vielen Clownfischen in ihren Anemonen.
Die nächsten 2 Tage waren wir noch jeweils einmal Tauchen. Obwohl auch diesmal die Sicht unter Wasser nicht so gut war, konnten  wir doch einige Tiere sehen, z.B. Haie, Rochen, Drückerfische, Moränen, Seeschnecken, Kugel- und Kofferfische.
Nach 6 Nächten packten wir dann aber unsere Rucksäcke und machten uns auf in den Regenwald, zum Taman Negara…

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